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Voller Zuversicht reiste die Mannschaft nach Hollen und wollte im letzten Spiel des Jahres 3 Punkte holen. Doch es blieb leider nur bei dem wunschgedanken, denn die Leistung reichte nicht aus, um die Hollener zu besiegen. Die Trainer stellten bis auf den verhinderten Christian Stürcken die gleiche Mannschaft wie im letzten Spiel auf. Dennis Pankrath stand im Tor und machte seine Sache wieder einmal sehr gut. Westhoff sollte die Abwehr organisieren, Gülck und Küther vorne für Tore sorgen. Auf schwer bespielbaren Boden entwickelte sich über lange Zeit ein offenes Spiel. Die erste große Chance nach einem Weitschuss für Hollen nach 2. Minuten. Der Ball klatschte an die Latte.
In der 6. Min. ein strammer Schuss von Gülck, doch er strich knapp am Tor vorbei. Auch Sören Worm konnte den Ball in der 11. Min. nicht unterbringen. Nach einem Stellungsfehler von Mathias Melzer kamen die Hollener zur 2. Chance, doch Pankrath wehrte den Ball ab. Auch ein Kopfball in der 16. Min wurde von Pankrath abgewehrt. 5 Minuten später scheiterte der Stürmer der Hollener an seinen eigenen Nerven und legte den Ball in aussichtsreicher Position neben das Tor. Nach 29 Min. bereits der erste Wechsel. Dingerdissen musste mit einer Zerrung gehen, für ihn kam Matthias Tietje. In Folge einer Ecke kam Hollen in der 33. Min. zur nächsten guten Chance. Die beste Möglichkeit hatte jedoch Küther in der 37. Min. als er sich rechts sehr gut durchsetzte und kraftvoll aufs Tor schoss. Der Torhüter konnte gerade noch zur Ecke ablenken. Eine Minute späte dann doch der Rückstand für die Wurster. Ein kurioses Tor führte zum 1:0 für Hollen. Nach einem Stellungsfehler im Abwehrzentrum standen plötzlich zwei Stürmer allein vor dem Kasten. Wahrscheinlich überrrascht von soviel Freiheit traf der Stürmer den Ball nicht voll, so dass er in Richtung Torlinie kullerte. Linke sprintete dem Ball hinterher und hätte ihn auch noch vor der Linie erwischt, wäre da nicht der 2. Stürmer gewesen, der ihn deutlich festhielt und im Lauf somit bremste. Diese Aktion wurde vom Schiedsrichter übersehen und nicht geahndet. So kannte Linke den Ball nur jknapp hinter der Linie erwischen. Reklamationen brachten lediglich die gelbe Karte für Gülck. Das Tor wurde gezählt. So ist es halt, wenn man unten steht kommt meistens Pech dazu. Mit dieser Fehlentscheidung ging es in die Halbzeit. Die Trainer stellten jetzt um. Westhoff rückte ins Mittelfeld und für den angeschlagenen Worm kam Schulz ins Spiel. Man wollte mehr Druck nach vorne entwickeln und schnell den Ausgleich erzielen. Aber es kam wieder mal ganz anders. In der 48 Min. grätschte Schulz im eigenen 16er den Gegener um und der Schiri zeigte auf den Punkt. Der Elfmeter wurde kalr verwandelt und es stand 0:2. Wieder ein Rückschlag. Doch die Mannschaft gab nicht auf. Allein Gülck hätte in der Folgezeit das eine oder andere Tor machen müssen. In der 50. scheiterte er per Kopf. Dann konnte er in der 56. und 59. Min. den Ball in aussichtsreicher Position nicht unterbringen. Auch ein Freistoss in der 61. Min. fand nicht sein Ziel. In der 63. Min. dann endlich ein Erfolgserlebnis. Nach feinem Zuspiel von Mucki Tietje erzielte Küther den Anschlusstreffer zum 1:2. Hoffnung keimte auf, denn die Wurster entwickelten zu diesem Zeitpunkt etwas mehr Druck. Doch die Freude dauerte nur 2 Minuten. Ein Hollener konnte frei durchs Mittelfeld laufen und schoss vom 16er ungehindert in Richtung Tor. Der Ball wird vom Allerwertesten von Schulz zunächst abgewehrt, landet jedoch bei einem völlig freistehenden Stürmer und der hat keine Mühe das 3:1 zu erzielen. Wieder ein herber Rückschlag. Trainer Melzer war geschockt. Zwar versuchten die Wurster weiterhin nach vorn zu spielen, doch es gelang einfach nichts. In der 74 Min. scheiterte Küther per Kopf und Gülck konnte den Nachschuss auch nicht verwerten. Im Gegenzug hielt Pankrath erneut bravorös. In der 78. Min. wird die Abwehr erneut einfach überlaufen, es gab keine Gegenwehr und das 4:1 war die Folge. Kurz vor Schluss hatte Gülck nochmal eine Möglichkeit, doch er verdaddelte den Ball. Insgesamt eine schwache Chancenverwertung und ein mangelhaftes Zweikampfverhalten führten zur verdienten Niederlage.
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